Pokalauftakt gegen Kirchenlamitz endet 2:2. Am Freitag geht es nach Grünhaid.

 

Kickers Selb – VFC Kirchenlamitz 2:2 (1:1)

 

Schiedsrichter: Fuchsstadt (FFC Hof)

 

Zuschauer: 110

 

Tore: 10. Min. E. Turan 1:0, 31. Min. Denizeri 1:1, 55. Min. Barthold 1:2, 89. Min. Pleva 2:2

 

Lange Zeit sah es danach aus, als ob in einem eher lauen Sommerkick, der die Zuschauer wenig vom Hocker riss, die Mannschaft gewinnen würde, die bis dahin aus weniger Torchancen mehr Tore gemacht hat. Erst kurz vor Schluss schaffte es die weitgehend überlegene Heimelf, zumindest noch eine Niederlage abzuwenden.

 

Beiden Teams merkte man das Fehlen einiger Leistungsträger an und so entwickelte sich eine ziemlich zähe Partie. Obwohl die Kickers früh in Führung gingen wirkte sich diese trotz einiger weiterer Gelegenheiten nicht befreiend auf sie aus. Und so gelang den Gästen nach einem Freistoß wie aus heiterem Himmel der Ausgleich. Der starke VFC-Keeper Lauterbach verhinderte wenig später eine erneute Selber Führung.

 

Im zweiten Durchgang erwiesen sich die Kirchenlamitzer wiederum als äußerst effektiv und schlugen ein zweites Mal zu. Die Platzherren waren zwar im weiteren Spielverlauf bemüht, das Blatt zu wenden, ließen aber die nötige Torgefährlichkeit vermissen. Als schon alles mit einem Fehlstart in den Totopokal gerechnet hatte, gelang ihnen doch noch der Ausgleich und kurz darauf sogar fast der Siegtreffer.

 

 

 

Wenn am Freitag im Totopokal um 18 Uhr der SC Grünhaid und die Kickers Selb aufeinandertreffen, gehen viele Fußballinteressierte sicherlich davon aus, dass dies ein Duell aus der Kategorie David gegen Goliath wird. Doch ganz so extrem sind die Unterschiede nicht, da die Selber mit einer gemischten Mannschaft antreten werden. Spieler wie Schneider, Redondo, Pleva oder Bösel werden nicht mit dabei sein, dafür kommt der ein oder andere Akteur aus dem A-Klassenkader zum Einsatz. Zu verschenken gibt es für die Kickers aber nichts. Durch das Remis gegen den VFC Kirchenlamitz haben sie den Gruppensieg nicht völlig in eigener Hand, am Ende könnte das Torverhältnis darüber entscheiden.

 

Auf Grünhaider Seite ist zwar in diesem Nachbarderby die nötige Motivation zweifelsohne vorhanden, Trainer Armin Greim klagt jedoch über personelle Engpässe.