Jubel bei den Kickers am Ostermontag

„Erstens kommt es anders und Zweitens als man denkt“. Die 280 Zuschauer im BD Sensor Sportpark in Röslau diskutierten vor dem Spiel eigentlich nur über die Höhe des Ergebnisses für den Favoriten Vorwärts Röslau gegen ein zuletzt äußerst verunsichertes Kickers Selb Team. Beide Mannschaften ging ersatzge-schwächt in die zweite Runde des Verbandspokals. Beim Gastgeber fehlte Mittelfeldmotor Kaan Gezer und Selb musste auf den gesperrten Edu Root verzichten. Röslau machte auch vom Anpfiff weg mächtig Druck. Bereits in der 3.min. sah der Ex-Selber Ege Özkan die gelbe Karte beim Einsteigen gegen TW Jonas Lang. Die erste Möglichkeit ließ aber der Selber Maximilian Christl in der 5.min. noch liegen und auf der Gegen-seite zielte Mustafa Onarici knapp vorbei. Was man auf Selber Seite unbedingt vermeiden wollte passierte in der 23.min. Im Zweikampf an der Torauslinie verletzte sich Fabian Bösel schwer an den Bändern und musste gegen Jens Geyer ausgewechselt werden. Plötzlich dann in der 35.min. Jubel beim starken Selber Anhang. Can Bafra „vernaschte“ seinen Gegenspieler und passte genau auf Maximilian Christl der beim 0:1 TW Sebastian Blechschmidt auch noch tunnelte. Röslau zeigte sich wenig geschockt und kam in der 38.min. zum verdienten Ausgleich durch Kapitän Tobias Benker, der einen Freistoß genau in den Winkel zirkelte. Der Gastgeber war auch in der zweiten Hälfte spielbestimmend. Doch all das was man bei den Selbern in den letzten Spielen vermisste wurde in dieses Spiel hineingeworfen. Der absolute Einsatzwille war bei allen eingesetzten Spielern bis in die Haarspitzen zu sehen. Röslau rennte sich mehr und mehr planlos in der 

Selber Abwehr fest und Chancen gab es eigentlich nur noch durch Standards. Hier hatten die besten Möglichkeiten Tobias Benker und Sebastian Knoblauch. Die Kickers dagegen blieben nach langen Bällen immer brandgefährlich. Die besten Chancen hatten dabei Kevin Winter, Ertac Tonka und Dominik Dotzauer, sowie Neuzugang Martin Ohla. In der 78.min. gelang den Kickers dann der vielumjubelte Siegtreffer durch Ertac Tonka. Kevin Winter schickte ihn mit einem langen Pass auf die Reise und er überwand mit einem Flachschuss TW Sebastian Blechschmidt. Der mitgelaufene Jürgen Hummer musste nicht mehr eingreifen. Röslau rannte sich in der Schlussphase, in der gut gestaffelten Selber Hintermannschaft immer wieder fest und so kannte der Jubel über den Pokalsieg am Ende bei den Selbern mit ihrem neuen Trainergespann Martin Damrot, Tamer Tansev und Samy Rogler keine Grenzen. Natürlich haderte man bei Selb, denn mit dieser Einstellung hätte man in der Liga sicher jetzt einige Punkte mehr. Jetzt gilt es das in allen Mannschaftsteilen gewonnene Selbstvertrauen mitzunehmen in das Sechspunktespiel am kommenden Samstag um 15.00 Uhr im Thomas-Lang-Waldstadion gegen Türkspor Nürnberg. Voraussichtlich am Wiesenfestsamstag geht es dann in die 3. Verbandspokalrunde, dann wo-möglich gegen einen Bayernligisten. 

 

Das die 1:0 Niederlage beim TV Selb-Plößberg durchaus auch heilsam war, zeigte die zweite Mannschaft der Kickers beim Ostermontagspiel gegen die zweite Mannschaft des VfB Arzberg. Vor 50 Zuschauern, darunter wieder viele Spieler der ersten Mannschaft, gewannen die Kickers mit 3:0 Toren. Dabei ging man das Spiel diesmal mit der notwendigen Ruhe an. Mit zunehmender Spielzeit wurden, die etwas verunsicherten Selber immer sicherer. Der Gastgeber zog sich immer weiter zurück und versuchte aus einer starken Defensive sein Glück. Selb war aber wachsam und ließ während der gesamten Spielzeit nichts zu. Nach einer feinen Hereingabe von Emre Kutbay gelang Marco Siniawa in der 25.min. der Führungstreffer. Noch vor dem Wechsel nutzte Nikolai Vates einen Abpraller des VfB-Torwarts Martin Brunner zum 2:0. Den Sack zu machte Nachwuchsspieler Timucin Drechsler mit dem 3:0 aus äußerst spitzem Winkel.

 

Auch im zweiten Spiel der Rückrunde konnte die dritte Mannschaft der Kickers beim leistungsgerechten 1:1 beim SC Grünhaid punkten. Die 1:0 Führung für den Gastgeber konnte Osama Alyakoub noch in der ersten Hälfte ausgleichen. Das Spiel litt stark unter dem schwer bespielbaren Rasen, mit dem beide Mannschaften so ihre Schwierigkeiten hatten. Bei zwei Aktionen hatten Spieler auf beiden Seiten viel Glück auch noch nach neunzig Minuten dabei sein zu dürfen. 

Foto: Kickers Selb

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