Kickers müssen sich erneut geschlagen geben

Nun hat es die Kickers nach der Niederlage in Münchberg auch zuhause gegen Oberkotzau erwischt. Selbst wenn zahlreiche Spieler wegen Verletzung bzw. Urlaub fehlten, darf diese Niederlage nicht passieren. Die Kickers waren im gesamten Spiel tonangebend und Oberkotzau „mauerte“ sich gekonnt zum Sieg. Die älteren Fußballer können sich sicher noch an das Bolzspiel erinnern „Drei Ecken – Elfmeter“ Allein hier hätten die Kickers fünf Elfmeter bekommen. Ob dieses dann auch rein gingen weiß man nicht aber es zeigt die deutliche Überlegenheit. Bei der Vielzahl von Eckbällen standen meist zehn Oberkotzauer im eigenen 16er. Mit Glück, Geschick

 

und Kopfballstärke ließen sie aber nichts anbrennen. Gleich nach fünf Spielminuten passierte TW Armin Maisel ein schwerer Patzer. Zu schwach war sein Zuspiel und Daniel Lottes witterte den Braten, nahm das Leder auf und schob zur Führung ein. Die Kickers waren nur kurz geschockt und setzten dann die weiteren Akzente. Vor allem Fabian Bösel und der junge Cem Parlakkilic nutzten die sich bietenden Freiräume. Allerdings, wie erwähnt, kam nichts Zählbares dabei heraus. Das Spiel änderte sich auch im zweiten Durchgang nicht. Einen Treffer durch Petr Rehak verweigerte der Linienrichter wegen Abseits. Eine doch etwas zweifelhafte Entscheidung, wie die Fotos zeigen. Die Kickers starteten einen Angriff nach dem anderen und Oberkotzau verstand es gut immer wieder das Tempo herauszunehmen. Dann doch der längst überfällige Ausgleich durch Petr Pleva in der 74.min. als er platziert ins untere Eck traf. Die restlichen fünfzehn Minuten sind in einem Satz geschrieben. Selb machte weiter Druck und Oberkotzau traf bei einem Konter zu entscheidenden 1:2. Die Kickers müssen sich in diesem Spiel nur einen Vorwurf gefallen lassen, den, dass man aus der Vielzahl der Möglichkeiten auch mal ein Tor machen muss. Die Einstellung passte bei allen Spielern und in der nun kommenden englischen Woche, mit Spielen in Kasendorf am 23.8. und am 25.8. um 15.00 Uhr zuhause gegen Kirchenlaibach sollte man wieder in die Spur kommen.