Unser neuer Jugendleiter Andreas Durchholz

 

Vor einigen Tagen haben wir bereits die erfreuliche Mitteilung machen dürfen, dass wir Kickers mit Andy Durchholz (links) einen neuen Jugendleiter in unseren Reihen begrüßen dürfen. Darüber hat sich ganz besonders unser 1. Vorstand Tom Lang (rechts) gefreut. Aus diesem Grund wollen wir heute auf unserer Homepage den neuen Jugend-leiter der gesamten Kickers-Familie und allen interessierten Lesern vorstellen. Dazu haben wir ihm ein paar Fragen gestellt, die unten stehend gelesen werden können.

 

 

Frage 1:

 

Herzlichen Willkommen Andy Durchholz als neuer Jugendleiter bei den Kickers. Würdest Du Dich bitte den Lesern unserer Homepage kurz vorstellen.

 

 

 

Andy:

 

Erstmal Danke für die tolle Chance, mich in einem jungen, erfolgreichen und aufstrebenden Verein einbringen zu können. Mit meinen mittlerweile 41 Jahren gehöre ich schon zum „Alten Eisen“ des Selber Fußballs. Das Fußball spielen lernte ich damals beim FK Selb 09. Dort war ich in allen Jugendmannschaften und auch in  der ersten und zweiten Mannschaft als Spieler aktiv. Es folgte ein kurzes Gastspiel beim FC Schönwald bevor es wieder zurück nach Selb ging. Hier konnten wir mit der ersten Mannschaft den Aufstieg in die Bezirksliga und noch weitere schöne Erfolg feiern. Mittlerweile schnüre ich die Fußballschuhe für die Alten Herren. Beruflich arbeite ich als Lehrer an der Realschule Rehau.

Frage 2:

 

Bei den Kickers ist man hocherfreut endlich eine der wichtigsten Positionen immer Verein besetzt zu haben. Was hat Dich bewegt dieses so wichtige Amt zu übernehmen?

 

 

 

Andy:

 

Ich persönlich verbinde mit dem Fußball und auch mit den Kickers Selb schöne Momente und viel Spaß in meiner Freizeit. Es war an der Zeit etwas zurück zu geben. Als einige Trainer der Jugendmannschaften fragten ob ich mir dieses Amt vorstellen kann, zögerte ich, aber letztlich reizt mich die Arbeit mit den Jugendlichen und ich habe zugesagt. Ebenso sehe ich viel Potential im Verein und auch für unsere jugendlichen Spieler. Diese haben neben hervor-ragenden Trainern ein funktionierendes Vereinsleben zu Verfügung. Nicht zu vergessen unsere Herrenmannschaft, die in der Bezirksliga eine überragende Rolle spielt und somit ein Ziel für alle unsere Jugendspieler sein muss.

Frage 3:

 

Du hast Dir ja sicher vor der Übernahme des Amtes Gedanken gemacht was Du als Jugend-leiter bei den Kickers bewegen kannst. Was sind Deine Ideen und auch Deine Anforderungen an den Verein?

 

 

 

Andy:

 

Zuerst einmal will ich mich in den neuen Job hineinfinden. Alle Jugendmannschaften und die Betreuer kennenzulernen hat Priorität. Das wird noch einige Zeit dauern. Spezielle Projekte sind noch nicht geplant. Das wird sich aber in Zusammenarbeit mit den  Trainern und anderen Verantwortlichen ergeben. Ich könnte mir aber vorstellen, Ausflüge für alle Jugendlichen zu organisieren oder Sporttage anzubieten um neue Spieler/Spielerinnen zu gewinnen.

 

Frage 4:

 

Den Kickers wird ja immer wieder vorgeworfen sich nur durch das Geld eines Sponsors den derzeitigen Erfolg „erkauft zu haben“. Den tollen Aufschwung bei der Jugendarbeit (sechs eigenständige Nachwuchsmannschaften seit der Gründung 2015) lässt man hier gerne und vielleicht auch absichtlich, links liegen. Wie siehst Du das und wie willst Du diesen Unterstell-ungen entgegentreten?

 

 

 

Andy:

 

Der Erfolg kommt natürlich nicht von ungefähr aber jeder der glaubt, dass es bei anderen erfolgreichen Vereinen anders abläuft sieht das etwas blauäugig. Gerade die erste Mann-schaft um Trainer Schleicher und Kapitän Damroth sind ein Punkt, der mich dazu bewegt hat, hier mit anzupacken. Die Bezirksliga bietet ein doch ein Ziel für unsere Jugendlichen. Die Herrenmannschaft hat mittlerweile ein Gerüst an Spielern, die sich mit dem Verein identifizieren und uns erhalten bleiben werden. Zur Jugendarbeit bleibt nicht viel zu sagen. Sechs eigenständige Mannschaften sprechen doch für sich. Das unterstreicht nur die tolle Arbeit die hier geleistet wird. Diese Arbeit werden wir weiter vorantrieben, d.h. regelmäßiger Trainingsbetrieb mit motivierten Trainern, die ein oder andere Überraschung und natürlich die volle Unterstützung des Vereins.

 

Frage 5:

 

Als Lehrer bringst Du ja schon relativ große Erfahrung im Umgang mit Kindern und Jugend-lichen mit, was Dir bei dieser neuen Arbeit sicher von großem Vorteil sein wird. Worauf legst Du in die dem Amt als Jugendleiter bei den Kickers Dein Hauptaugenmerk und was erwartest Du Dir auch von den Eltern der Nachwuchskicker?

 

 

 

Andy:

 

Natürlich bringt man als Lehrer Erfahrung bei der Arbeit mit Jugendlichen mit. Das Haupt-augenmerk sollte immer auf unseren Kids liegen. Sie zu sowohl sportlich, als auch mensch-lich zu fördern sollte das oberste Ziel sein. Auf sportlicher Seite müssen wir ihnen dazu gute Trainings- und Wettkampfmöglichkeiten bieten. Die menschliche Komponente darf aber auch nicht vergessen werden. Dazu gehört für mich Engagement, Ehrlichkeit und Fairness. Und natürlich steht die Schule an erster Stelle ;-). Von den Eltern erhoffe ich mir das gleiche wie auch in der Schule - eine vertrauensvolle Zusammenarbeit sollte auch hier das A und O sein.

 

Frage 6:

 

Heutzutage ist es schwieriger denn je Kinder und Jugendliche zum Mannschaftssport zu bewegen. Meist sind beide Elternteile berufstätig und die Kids auf sich allein gestellt. Com-puter und soziale Netzwerke tragen auch nicht unbedingt dazu bei sich einer Mannschafts-sportart zu widmen. Wie willst Du diesem Trend entgegentreten oder kann man dies über-haupt?

 

 

 

Andy:

 

Diesem Trend entgegenzuwirken ist natürlich extrem schwierig. Für jeden von uns gehört das Smartphone zum Alltag - natürlich auch für die Kids. Es muss uns gelingen, dass die Jugendlichen gerne zu uns zum Training kommen und dort mit ihren Freunden eine gute Zeit haben. Wenn sie erkennen, dass das wahre Leben vielleicht doch intensiver und spannender ist als das Handy, dann haben wir viel gewonnen.

 

 

Wir bedanken uns bei Andy recht herzlich für das Interview und wünschen ihm eine erfolg-reiche Arbeit bei den Kickers. Natürlich werden wir Andy nach bestem Wissen bei seiner ehrenamtlichen und wichtigen Aufgabe unterstützen. Sobald wieder „richtiges Leben“ nach der Winterzeit ins ACTIVA-Waldstadion einkehrt wird sich Andy natürlich auch noch per-sönlich bei allen Nachwuchsmannschaften und deren Eltern bekannt machen.