Nach harten Worten müssen Taten folgen

Wohin geht der Weg der Kickers in der Landesliga Nord-Ost? Diese spannende Frage dürfte wohl die Fans nach der indiskutablen Leistung ihres Teams beim Auswärtsspiel in Mitterteich am meisten interessieren. Viele der mitgereisten Zuschauer waren vor allem von der Leistung der Führungsspieler enttäuscht, deren individuelle Klasse zwar vorhanden ist, was man ja schon mehrfach zu Gesicht bekam, nur an diesem Tag in keiner Phase des Spieles aufblitzte. Nicht nur die Fans der Kickers hatten an diesem Tag die Nase gestrichen voll auch die sportliche Leitung der Kickers musste erst mal eine Nacht über diese herbe Enttäuschung schlafen um nicht voreilige Schlüsse zu ziehen. „Natürlich haben wir uns mit den Spielern zusammengesetzt und Klartext gesprochen“, so Trainer Martin Damrot. „Auch wenn wir

 

Aufsteiger sind und einen ausgezeichneten vorderen Tabellenplatz einnehmen, so darf man sich mit dieser Mannschaft nicht präsentieren, noch dazu in einem Derby vor über 800 Zuschauern“, so die klaren Worte des Trainers, der sich selbst auch nicht aus der Verantwortung stiehlt. Die beiden Verletzungen und die beiden gelb-roten Karten in der Schlussphase waren zwar für das Kickersspiel nicht förderlich, gelten aber nicht als Entschuldig-ung. Schließlich hatte Mitterteich auch zahlreiche Ausfälle zu verkraften. Die aber bewiesen einen wesentlich besseren Kampfgeist und Siegeswillen. „Das erwarte ich auch von uns Spielern und auch von denen die zunächst auf der Bank sitzen“, so der Trainer. „Gesprochen wurde jetzt genug, jetzt müssen Taten folgen“, hofft Martin Damrot. Nach neun Tagen Pause können die Kickers nun ihr wahres Gesicht zeigen in einem weiteren Auswärts-spiel am Samstag um 16.00 Uhr beim Mitaufsteiger und derzeitigen Tabellenvierten SV Schwaig im Nürnberger Land. Dies wird sicher ein schwieriges Unternehmen, denn auch der Gastgeber zeigt trotz des schmeichelnden Tabellenplatzes schwankende Leistungen. In den letzten vier Spielen gab für das Team von Trainer Helmut Rahner zwei Niederlagen mit je 0:3 gegen Schwabach und Forchheim sowie zwei Siegen 1:0 gegen Erlangen und mit viel Dusel 2:1 gegen Mitterteich. Somit verläuft die Kurve der Schwaiger ähnlich wie diese der Kickers, die mit zwei Punkten Rückstand auf Platz 6 liegen. Aus heutiger Sicht werden die Kickers wohl mit „voller Kapelle“ nach Schwaig reisen. Ein Fragezeichen steht nur hinter Vaclav Heger. „Nur wenn wir uns den Ar… aufreißen und kämpfen bis zum Umfallen können wir Zählbares aus der Ferne mitnehmen“, so die Ansage der sportlichen Leitung, die genau weiß das eine weitere Niederlage auch gleichzusetzen ist mit einem Absturz ins Mittelfeld.

 

Eigentlich müsste die „Zweite“ der Kickers nach der Zwangspause am letzten Wochenende (das Spiel in Thiersheim wurde vom Gastgeber kurzfristig abgesagt) ausgeruht und gestärkt ins kommende Heimspiel gehen können. Vom Papier her sollte es am Sonntag um 15.00 Uhr auch kein Problem sein den Tabellendreizehnten aus Kirchenlamitz auf Distanz zu halten und selbst als Tabellensechster weiter Richtung oberes Tabellendrittel zu schielen. Doch weit gefehlt, denn einige Spieler sind krankheitsbedingt nicht einsatzfähig. So wird es schwer im Thomas-Lang-Waldstadion zu punkten. Eventuell kann das Team auf den ein oder anderen Spieler aus dem Bereich der „Ersten“ zurückgreifen, was man aber erst nach deren Spiel in Schwaig genauer sagen kann.

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