Röslau ohne Hauch einer Chance im Derby gegen Daniel Sedlacek und Co.

Trotz des bescheidenen Wetters fand sich fast 400 Zuschauer zum Landesligaderby zwischen den Kickers und dem FC Vorwärts Röslau im Thomas-Lang-Waldstadion ein. Das Spielfeld befand sich Dank des aufopferungsvoll arbeiteten Platzwartteam um Sven Stocker in besten Novemberzustand. Das vielerorts heiß erwartete Duell der beiden Fichtelgebirgsteams begann zunächst mit einer Gedenkminute für den Ex-Nationalkeeper Robert Enke, dessen Todestag sich zum zehnten Mal jährte. Überraschungen gab es direkt nach dem Anpfiff zu sehen. Auf Röslauer Seite rieben sich die Zuschauer die Augen als Sturmtank Ertac Tonka plötzlich in der Innenverteidigung auflief und auf Kickers-seite rieb man sich die Augen, dass für den auf der Bank sitzenden Danny Wild plötzlich im Sturmzentrum Andy Knoll und Kevin Winter zu finden waren. Dazu spielte im Mittelfeld noch der erfahrene Nikolai Vates von Beginn an. Es sei schon vorweg gesagt mit diesen Um-stellungen hatten die Selber die absolut besseren Karten. Vor allem

 

Nikolai Vates feierte seinen dritten Frühling mit einer blitzsauberen Partie. Andy Knoll und Kevin Winter waren fast nicht wiederzuerkennen. Die beiden beschäftigten mit Unterstützung von Fabian Bösel und Daniel Sedlacek die gesamte Röslauer Hintermannschaft. Doch zunächst hatten die Gäste mehr vom Spiel. Die ersten 12 Minuten gehörten klar den Röslauern, die allerdings nur durch einen Standard von Sebastian Benker  gefährlich waren. In dieser Phase vermissten die Fans natürlich Erdac Tonka dort wo er eigentlich sein sollte. Dann aber kamen die Kickers mehr und mehr ins Rollen. Ein Tor von Andy Knoll wurde wegen Abseitsstellung noch zurückgepfiffen. Dann aber bot Daniel Sedlacek die große Show. An der Mittellinie schnap-pte er sich das Leder umkurvte mit zwei blitzartigen Bewegungen zwei Gegner, ließ gar einen Dritten ins Leere laufen und hob das Leder stramm aber gefühlvoll in die Maschen zur Führung. Ein Traumtor! Nur wenig später blitzte der Torschütze erneut auf. In einem kraftvollen aber fairen Zweikampf blieb er gegen Erdac Tonka Sieger, flankte nach innen und Fabian Bösel überwand im zweiten Versuch TW Sebastian Blechschmidt. Mit viel Beifall für die Kickers ging es in die Kabine. Röslau versuchte zu Beginn des zweiten Durchgangs alles und hatte nach Vorarbeit von Erdac Tonka die beste Möglichkeit. Der Ex-Selber Kaan Gezer aber verzog nur knapp am langen Pfosten und als wäre es eine Warnung für die Kickers gewesen, schnappte sich nur zwei Minuten später abermals Daniel Sedlacek das Leder und ging auf und davon. Mit seinem platzierten Schuss von der linken Seite ließ er dem Keeper keine Abwehrmöglichkeit. Der war natürlich sichtlich angefressen über das stümperhafte Verhalten seiner Vorderleute. Das Amen zu diesem Spiel war gesprochen. Nach einem feinen Doppelpass mit Andy Knoll schnürte Daniel Sedalcek in der 65.min. seinen Dreierpack und Kevin Winter setzte einen direkten Freistoß aus 18m. nur fünf Minuten später genau in den Winkel. Ebenso ein absolutes Tor des Monats. Die Kickers schalteten nun einen Gang zurück ohne jedoch ernsthaft in Gefahr zu kommen. Der Ex-Röslauer Marco Siniawa hätte in der Schlussminute auch noch berühmt werden können, als er aus kurzer Distanz mit dem Schienbein den Ball über das Tor setzte. 6:0 wäre trotz des blutleeren Auftritts der Röslau-er aber des Guten zu viel gewesen. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleitung haben die Selber ihre neuen Tore, die man extra noch kurz vor dem Spiel mit vereinten Kräften aufbaute, bestens eingeschossen. Die Kickers wollen nun unbedingt am kommenden Wochenende in Kornburg weiter punkten, während man sich auf Röslauer Seite sicherlich die Winterpause herbeisehnt. Revanche für diese blamable Niederlage können die Röslauer schon zum Hochfranken-Hallenturnier Ende Dezember nehmen, wenn sie mit den Kickers, der SpVgg Selbitz und der SpVgg Selb 13 zusammen in einer Gruppe aufeinander treffen. Einziger Wermutstropfen in einem ansonsten perfekten Kickerstag die personell bedingte Absage der zweiten Mann-schaft beim Spiel in Arzberg/Röthenbach.

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