Fünf Punkte am ersten Punktspielwochenende der Kickers in diesem Jahr

Schmeichelhafter Punkt für schwache Kickers

Kickers Selb – FC Herzogenaurach 1:1 (1:0)

Ihren Heimauftakt hatten sich die Kickers Selb deutlich anders vorgestellt, als die Partie gegen den FC Herzogenaurach gelaufen ist. Statt dem einkalkulierten Dreier mussten sich die Schütz-linge von Martin Damrot mit einem Remis begnügen, das vom Spielverlauf her gesehen sogar höchst schmeichelhaft war. Entgegen der Erwartungen rührten die Gäste keineswegs nur Beton an, sie suchten mutig den Weg nach vorne. Vorteile hatten sie vor allem im Mittelfeld, wo sie ihren Gegner energisch attackierten und nicht ins Spiel kommen ließen, dazu auch noch viele Freiheiten genossen. So brannte es schon in den ersten fünf Minuten zwei Mal im Selber Straf-raum, weitere Herzogenauracher Möglichkeiten ließen nicht lange auf sich warten. Die einzige Gelegenheit der Platzherren resultierte bis dahin aus einem gegnerischen Fehlpass. „Wir hatten vor allem in der Anfangsphase, wo der Gegner sehr aggressiv gespielt hat und wir nicht ins Spiel gekommen sind, unsere Probleme“, lautete die treffende Analyse von Kickers-Coach Damrot. Es dauerte bis Mitte der ersten Halbzeit, ehe der Heimelf ein erster ordentlicher Spiel-zug gelang. Ansonsten war aber weiterhin der Gast das aktivere Team. Umso überraschender gingen die Kickers nach knapp 40 Minuten in Führung. Nach einer Serie an Eckbällen häm-merte Ertac Tonka den Ball flach und scharf in den Fünfmeterraum, Petr Rehak und FC-

Verteidiger William Rahe hielten ihren Fuß hin und es war wohl letzterer, von dem aus das Spielgerät den Weg über die Torlinie fand. „Leider haben wir durch die nahezu einzige Selber Chance den Gegentreffer hinnehmen müssen“, war der Herzogenauracher Spielertrainer Jakob Karches sichtlich bedient. Im zweiten Durchgang erwischten die Platzherren den besseren Start, mit zunehmender Spieldauer übernahmen aber die Gäste wieder die Initiative. Gleich drei Mal hatten diese innerhalb von zehn Minuten Pech, dass der Ball nicht im, sondern knapp neben oder über dem Tor landete. 20 Minuten vor dem Ende haderten die Herzogenauracher mit dem Schiedsrichter, der einen Treffer wegen Abseits nicht anerkannte. Das Glück war den Kickers auch wenig später hold, als der bereits verwarnte Eralp Caliskan nach einem Frustfoul mit einer letzten Ermahnung davonkam. Vorbei war es mit Fortuna allerdings in der 79. Minute. Alexander Seidel rettete bei einem gegnerischen Kopfball vor der Linie, brachte den Ball aber nicht aus dem Fünfmeterraum und bediente den eingewechselten Philipp Fleischmann, der ihn zum längst fälligen und viel umjubelten Ausgleich in die Maschen drosch. In der verbleibenden Spielzeit ließen die Kickers zumindest keine weitere ernsthafte Gästechance mehr zu und hatten sogar den Siegtreffer, der jedoch absolut unverdient gewesen wäre, auf dem Fuß. Tonka traf im Strafraum den Ball nicht richtig und scheiterte an Torhüter Florian Peter.

Obwohl er eigentlich mit diesem einen Punkt völlig zufrieden sein müsste, zeigte sich der Selber Trainer Damrot nach dem Schlusspfiff sehr enttäuscht. „Leider konnten wir erneut einen Vorsprung nicht über die Zeit bringen. Für uns ist gerade in einem Heimspiel dieser Punkt natürlich zu wenig.“ Deut-lich positiver sah die Gefühlslage bei seinem Kollegen Karches aus: „Ich bin wahnsinnig stolz auf meine Mannschaft, die ersatzgeschwächt eine äußerst starke Partie abgeliefert hat und den Sieg verdient gehabt hätte.“

Kickers Selb: J. Lang – Bösel, A. Seidel, Peschek, Rehak, Rupprecht (ab 44. Min. Kießling), Sedlacek (ab 66. Min. Caliskan, ab 80. Min. Araci, ab 88. Min. Geyer), Winter, Root, Özkan (ab 77. Min. Christl), Tonka

FC Herzogenaurach: Peter – Rahe, Nierlich, Karches, Spielmann, Staniszewski (ab 74. Min. Fleischmann), Bergner (ab 55. Min. Fichtel), Thomann, Stübing, Rockwell (ab 94. Min. Denk), Amling (ab 90. Min. Heller)

Schiedsrichter: Frank (SC Uttenreuth)

Zuschauer: 250

Tore: 40. Min. Rahe 1:0 (Eigentor), 79. Min. Fleischmann 1:1

 

Doppelpack als Kickers-Antwort auf Gästeausgleich

Kickers Selb 2 – ATV Höchstädt 7:1 (4:1)

Von Beginn an war zu erkennen, dass die Heimelf die spielbestimmende Mannschaft war. Die mit nur 13 Akteuren angereisten Gäste setzten zwar in der Anfangsphase vereinzelte Nadelstiche, sahen sich aber überwiegend in die Defensive gedrängt. Dennoch gelang ihnen nach der frühen Selber Führung der zwischenzeitliche Ausgleich. Die Platzherren fanden jedoch mit einem Doppelpack prompt die passende Antwort und packten – nachdem der ATV einen Foulelfmeter in Uli-Hoeneß-Manier versemmelte – kurz vor dem Pausenpfiff noch einen Treffer drauf. Im zweiten Durchgang waren die Höchstädter um Ergebnisverbesserung bemüht, mit drei sehenswerten Toren sorgten die weiterhin dominierenden Kickers allerdings für richtig klare Verhältnisse.

Schiedsrichter: Schreiner (FC Waldstein)

Zuschauer: 120

Tore: 6. Min. Siniawa 1:0. 33. Min. Scherzer 1:1, 34. Min. Zitterbart 2:1, 36. Min. Damrot 3:1, 45.Min. Küttner 4:1, 61. Min. Christl 5:1, 82. Min. Wolf 6:1, 87. Min. Drechsler 7:1

 

Herzlichen Dank für die tollen Fotos an Niklas vom Ende!

 

Verdienter Selber Ausgleich per Traumtor

Kickers Selb 3 – VFC Kirchenlamitz 2 1:1 (0:1)

Lange Zeit neutralisierten sich beide Teams im Mittelfeld. Erst in der Schlussphase der ersten Halbzeit wurde es vor den Toren interessanter. Die Gäste gingen nach einem Freistoß in Führung und die Heimelf vergab eine Großchance zum Ausgleich. Im zweiten Spielabschnitt hatten die Kickers zunächst mehr Spielanteile und belohnten sich mit einem sehenswerten Volleyschuss. Danach bekamen die Kirchenlamitzer wieder Oberwasser, es blieb aber beim insgesamt gerechten Remis.

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