Jetzt brauchen wir auch den 12. Mann

Eigentlich sollten schon gegen Türkspor Nürnberg am vergangenen Wochenende unbe-dingt drei Punkte auf dem Habenkonto der Kickers verbucht werden. Doch bekanntlich wurde daraus nichts. 65 Spielminuten beherrschte man den Gegner, führte 2:0 und musste dann zusehen, wie ein Spiel urplötzlich kippen kann, wenn man es nicht konzentriert genug über die Zeit bringt. Der Anhang der Kickers hofft darauf, dass sich nach dem Schlusspfiff nicht nur Trainer Martin Damrot über diese Unzulänglichkeiten ärgerte, sondern auch alle eingesetzten Spieler. „Jetzt gilt es und ich zähle auf alle Spieler. Auf die angeschlagenen Spieler genauso wie auf die Spieler die in der kom-menden Saison bekanntlich woanders spielen werden“, so Trainer Martin Damrot. Ärgerlich für die Gäste aus Woffenbach (Ortsteil von Neumarkt/Oberpfalz) ist es sicher-lich, dass sie nach der witterungsbedingten Absage vor einigen Wochen, nun mitten unter der Woche die knapp zweistündige Fahrt nach Selb antreten müssen. Aber dies ist auch schon den Kickers passiert, dass man unter der Woche ins Nürnberger Land reisen musste. So ist es halt mal wenn man Landesliga spielt. Der Anpfiff zu dieser für beide Team äußerst wichtigen Begegnung erfolgt um 17.45 Uhr im Thomas-Lang-Waldstadion.

 

Die Kickers werden alles in Waagschale werfen. „Ich appelliere an jeden einzelnen Spieler alles aus sich herauszuholen und werde alle nochmals an den positiven Einsatz in Röslau erinnern“, so der Übungsleiter der Kickers. Gut beraten sind die Kickers, wenn sie sich an der vorbildlichen Einstellung des jungen Alexander Seidel orientieren, der gegen Türkspor Unglaubliches geleistet hat. Um den Dreier in Selb zu behalten, benötigen die Kickers aber auch den zwölften Mann. „Erst vor wenigen Wochen konnte man im Selber Vorwerk erleben zu was Fans alles fähig sind. „Unsere Spieler und Fans waren auch mittendrin in den Spielen gegen Bayreuth und haben zum Klassenerhalt in der DEL2 beigetragen. Ich würde mir es sehr wünschen, wenn da jetzt etwas zurückkommt. Wir wollen doch alle weiterhin Landesligafußball in der Region und wie schön sind die packenden Duelle gegen Mitterteich, Münchberg und Röslau“, so der 1. Vorsitzende Tom Lang. Zudem schauen die Kickers etwas skeptisch auf die letzten Spiele in dieser Qualifikationsrunde. Gegen Selb und Münchberg werden die Teams aus dem Nürnberger Raum alles geben und wer weiß was plötzlich für ein Ergeb-nis zustande kommt, wenn es darum geht in der nächsten Saison, statt 180km nur 20km zu fahren.

 

Beide Teams kennen sich bislang nicht. Ein Blick in die Tabelle, in der Woffenbach mit 12 Punkten auf Platz neun steht und Selb mit 20 Punkten auf Platz fünf, sollte eigentlich für etwas Ruhe in Selb sorgen, doch bei den noch fünf ausstehenden Spielen ist nun jeder Punkt -am besten drei- von großer Wichtigkeit. Bei den Selbern wird in diesem Spiel noch Edu Root nach seiner roten Karte gegen Großschwarzenlohe fehlen. Wie ernst die Kickers das Spiel nehmen, zeigen Maximilian Christl und Fabian Bösel. Die beide angeschlagen sind aber auf die Zähne beißen werden. Erkrankt sind Dominik Dotzauer und Martin Ohla. Deren Einsatz entscheidet sich wohl erst kurzfristig. Jens Geyer ist dagegen wieder dabei.

 

Der BSC Woffenbach schloss die Vorrunde als Schlusslicht ab und musste diesen Platz auch in der zusammengestellten Qualifikationsrunde ein-nehmen. In der Vorrunde gab es u.a. zwei deutliche Niederlagen mit 0:3 und 1:5 gegen Türkspor Nürnberg, holte aber dagegen bei Quelle Fürth ein beachtliches 0:0 und im Pokal gab es gar einen überraschenden Erfolg 2:0 gegen den Favoriten Herzogenaurach. In der laufenden Runde erreichte man ein 1:1 beim ASV Vach und zuhause setzte es knappe 2:3 Heimniederlage gegen Mitterteich. Viel Selbstvertrauen dürften die Gäste am ver-gangenen Sonntag getankt haben, denn in der 90.min. gelang ihnen der 2:1 Siegtreffer im Rückspiel gegen Vach.

 

 

Das Aufgebot: Jonas Lang, Alexander Seidel, Bastian Winkler, Marius Kuhl, Martin Damrot, Kevin Winter, Johannes Hamann, Maximilian Christl, Fabian Bösel, Ertac Tonka, Eralp Caliskan, Dominik Dotzauer ?, Christoph Peschek, Kerim Araci, Jürgen Hummer, Lukas Wolf, Jens Geyer, Martin Ohla ?.

 

Am Donnerstag um 18.30 Uhr erwartet die zweite Mannschaft der Kickers zum Nachholspiel im Thomas-Lang-Waldstadion die zweite Mannschaft des FC Vorwärts Röslau. „Wir wollen unseren Weg weitergehen“, so Trainer Sven Stocker. „Natürlich war das letzte Spiel gegen Schönwald nicht „das gelbe vom Ei“, am Ende zählen aber die drei Punkte und am nächsten Tag kräht kein Hahn mehr danach“, so der Trainer weiter. Das Hinspiel ge-wannen die Kickers deutlich mit 5:0. Ob es wieder so deutlich wird hängt auch von der Aufstellung des Gegners ab. Am vergangenen Wochenende sagte Röslau das Spiel gegen Schlusslicht Marktredwitz ab. 

 

Das Aufgebot: Sebastian Schirmer, Osama Alyakoub, Thomas Lang, Dominik Scharnagl, Pierre Küttner, Nikolai Vates, David Diener, Can Bafra ?, Marco Siniawa, Jürgen Hummer, Ilkay Sahin, Lukas Wolf ?, Tom Zitterbart, Jens Geyer?, Felix Wilsdorf, Stefan Siegl.

 

Die Runde der Wochentagsspiele schließt am Freitag die dritte Mannschaft im Punktspiel gegen die zweite Mannschaft des TuS Erkersreuth. Spiel-beginn, ebenfalls im Thomas-Lang-Waldstadion, ist um 17.30 Uhr. Im Hinspiel gab es einen glücklichen 1:0 Sieg für die Kickers für den sich die Erkersreuther sicher revanchieren wollen.

 

 

Das Aufgebot: Mustafa Tayran, Andy Leonhardt, Stefan Leupold, Kai Stingl, Christian Diesing, Christopher Lang, Marcel Bayer, Alexander Seidel, Stefan Siegl ?, Peter Siegl, Sebastian Schirmer ?, Marco Thumser, Türkyilmaz, Lukas Resch, Julian Kaiser, Felix Wilsdorf.

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